Ergebnisse unserer halbjährlichen Konjunkturumfragen

Konjunkturberichte und Sonderumfragen

Die Handwerkskammer (HWK) Dortmund führt in Zusammenarbeit mit den drei Kreishandwerkerschaften im Kammerbezirk halbjährlich Konjunkturumfragen durch, bei denen jeweils rund 4.000 Unternehmen befragt werden. In der Erhebung werden auch aktuelle Fragestellungen im Rahmen einer Sonderumfrage behandelt. Die Konjunktur zeigt ein Stimmungsbild auf.

Frühjahr 2026: Handwerk bleibt stabil, doch der Kostendruck ist spürbar

Das Handwerk im Kammerbezirk Dortmund zeigt sich im Frühjahr 2026 insgesamt weiter robust, spürt jedoch wachsenden wirtschaftlichen Gegenwind. 81 Prozent der befragten Betriebe bewerten ihre aktuelle wirtschaftliche Situation als gut oder zumindest zufriedenstellend. Gleichzeitig berichten bei zentralen Kennzahlen deutlich mehr Betriebe von Rückgängen als von Zuwächsen: bei Aufträgen, Umsatz, Investitionen und Beschäftigung.

 

Steigende Kosten, steigende Preise

Der auffälligste Befund der aktuellen Konjunkturumfrage ist die Preisentwicklung: 50 Prozent der Betriebe haben in den vergangenen sechs Monaten ihre Verkaufspreise erhöht (nur 9 Prozent meldeten Preissenkungen). Mit Blick auf das kommende Halbjahr rechnen 40 Prozent der Betriebe mit weiteren Preiserhöhungen. Viele Unternehmen sehen sich durch gestiegene Energie-, Material- und Lohnkosten zu Preisanpassungen gezwungen, um wirtschaftlich stabil zu bleiben. Besonders ausgeprägt ist dieser Trend im Kfz-Handwerk: Dort berichten 63 Prozent der Betriebe von Preissteigerungen, mehr als in allen anderen Gewerken.

Pressemitteilung zur Frühjahrs-Konjunkturumfrage 2026


Sonderumfrage: Nachfolgersuche erweist sich als große Hürde

Rund 33 Prozent der Handwerksbetriebe im Kammerbezirk Dortmund planen innerhalb der kommenden fünf Jahre eine Betriebsübergabe. Davon wollen 14 Prozent bereits in den nächsten zwei Jahren übergeben, 19 Prozent innerhalb von fünf Jahren. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Sonderumfrage zur Betriebsnachfolge im Handwerk, die im Frühjahr 2026 parallel zur Konjunkturumfrage durchgeführt wurde. Die Nachfolgersuche erweist sich dabei als große Hürde, betrifft nahezu alle Gewerke und zählt damit derzeit zu einer der zentralen Herausforderungen im Handwerk.

Pressemitteilung zur Sonderumfrage Betriebsnachfolge

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Frühjahr 2026: Handwerk bleibt stabil, doch der Kostendruck ist spürbar

Das Handwerk im Kammerbezirk Dortmund zeigt sich im Frühjahr 2026 insgesamt weiter robust, spürt jedoch wachsenden wirtschaftlichen Gegenwind. 81 Prozent der befragten Betriebe bewerten ihre aktuelle wirtschaftliche Situation als gut oder zumindest zufriedenstellend. Gleichzeitig berichten bei zentralen Kennzahlen deutlich mehr Betriebe von Rückgängen als von Zuwächsen: bei Aufträgen, Umsatz, Investitionen und Beschäftigung.

Steigende Kosten, steigende Preise

Der auffälligste Befund der aktuellen Konjunkturumfrage ist die Preisentwicklung: 50 Prozent der Betriebe haben in den vergangenen sechs Monaten ihre Verkaufspreise erhöht (nur 9 Prozent meldeten Preissenkungen). Mit Blick auf das kommende Halbjahr rechnen 40 Prozent der Betriebe mit weiteren Preiserhöhungen. Viele Unternehmen sehen sich durch gestiegene Energie-, Material- und Lohnkosten zu Preisanpassungen gezwungen, um wirtschaftlich stabil zu bleiben. Besonders ausgeprägt ist dieser Trend im Kfz-Handwerk: Dort berichten 63 Prozent der Betriebe von Preissteigerungen, mehr als in allen anderen Gewerken.

Pressemitteilung zur Frühjahrs-Konjunkturumfrage 2025

Ausbildung ist zentraler Hebel gegen Fachkräftemangel

Die Sicherung des Fachkräftenachwuchses bleibt für das Handwerk ein zentrales Anliegen: Fast jeder zweite Betrieb begegnet dem Fachkräftemangel mit einer aktiven Ausbildungsstrategie. Besonders bei der Gewinnung neuer Auszubildender setzen die Unternehmen auf bewährte Maßnahmen wie Praktika und die Zusicherung einer späteren Übernahme. Das hat eine Sonderumfrage zur Ausbildungssituation im Handwerk ergeben, die parallel zur Herbst-Konjunkturumfrage 2025 durchgeführt wurde.

Pressemitteilung zur Sonderumfrage Betriebsnachfolge

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