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HWK Dortmund

Handwerk trifft Politik: Über 40 Videos mit Direktkandidierenden

HWK-Präsident Berthold Schröder zu Erwartungen des Handwerks

„Handwerk trifft Politik“ ist das neue Video-Format, das die Handwerkskammer (HWK) Dortmund im Vorfeld der Bundestagswahl ins Leben gerufen hat. Anhand von drei Fragen hatten Direktkandidierende die Möglichkeit, sich in einem kurzen Video den Handwerker*innen im Kammerbezirk Dortmund vorzustellen und zu erläutern, wie sie sich im Falle ihrer Wahl für das Handwerk einsetzen möchten. Über 40 Kandidat*innen aus dem Bezirk der HWK Dortmund haben mitgemacht. Wir bedanken uns für die Teilnahme.

Die Videos sind ab heute auf der Seite der HWK Dortmund online: Handwerk trifft Politik 2021

 

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„Bei der Bundestagswahl am 26. September geht es für das Handwerk um zentrale Weichenstellungen, damit die Handwerker*innen vor Ort auch künftig ihre wichtige Funktion als Arbeitgeber, Ausbilder und wohnortnaher Dienstleister erfüllen können“, sagt HWK-Präsident Berthold Schröder. „Nach Monaten im Lockdown brauchen wir jetzt mehr denn je gute Rahmenbedingungen, die das wirtschaftliche Wachstum ankurbeln und die Betrieb entlasten.“ Dazu gehöre, dass die Steuer- und Abgabenlast nicht weiter steigt und unnötige Bürokratie stärker abgebaut wird.

„Die Digitalisierung kann gerade in der öffentlichen Verwaltung einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, Verfahren zu verschlanken und damit Bürokratie abzubauen“, so Schröder. „Daher müssen wir hier mehr Tempo machen und vor allem den Breitbandausbau schneller vorantreiben. Auch das Prinzip der einmaligen Datenerfassung sollte zügig umgesetzt werden, um künftig Zeit- und Kosten zu sparen.“

 Mit Blick auf die Ausbildung betont der Kammer-Präsident: „Die berufliche und die akademische Bildung müssen endlich sichtbar gleichgestellt werden, damit die Jugendlichen die guten Karrierechancen im Handwerk besser wahrnehmen. Handwerksbetriebe leisten einen erheblichen Beitrag zur Qualifizierung von Fachkräften. Dieses Engagement ausbildender Betriebe sollte anerkannt und unterstützt werden, auch auf der Kostenseite.“