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Mitarbeiter finden

Wir unterstützen Sie bei Ihrer Personalsuche

Personalbedarf gezielt decken

Der Fachkräftemangel ist das drängendste Thema für das Handwerk – aktuell und künftig noch verstärkt. Schon heute hat fast jedes zweite Handwerksunternehmen Probleme, offene Stellen zu besetzen. Laut Schätzungen des ZDH fehlen dem Handwerk derzeit 250.000 Fachkräfte. Der Mangel trifft nahezu alle Berufe und Regionen.

Geeignete Mitarbeiter zu finden und für den Betrieb zu gewinnen hat sich in Zeiten des Fachkräftemangels zu einem regelrechten Wettbewerb zwischen den Arbeitgebern entwickelt, die für die kommenden Jahre Umsatzeinbußen und weitere Risiken erwarten, wenn sich der Trend so fortsetzen sollte.

Gerade kleine und mittelgroße Betriebe tun sich schwer, erfolgreich neue Mitarbeiter zu suchen und klagen über Besetzungsprobleme, weil die Zeit für einen vollständigen und strukturierten Rekrutierungsprozess oft nicht gegeben ist.

Die Konsequenzen trägt dann sowohl der Betrieb als auch bestehende Mitarbeiter, zum Beispiel in Form von regelmäßig geleisteten Überstunden oder gar einem Verzicht auf neue Aufträge.



Als Berater zum Thema Personalmanagement liefern wir Ihnen hierbei Hilfestellung. Themen könnten dabei sein:

  • Formulierung der eigenen Arbeitgebermarke
  • Planung der Personalbeschaffung
  • Zielgruppen definieren
  • Wahl der Kommunikationskanäle
  • Unterstützung bei der Personalauswahl
  • Qualifizierungs- und Fördermöglichkeiten

Sie sind auf der Suche nach einem neuen Auszubildenden? Dann kontaktieren Sie gerne das Team der Ausbildungsberatung oder nutzen Sie gleich unsere Lehrstellenbörse.

Ansprechpartner

Ralf Dreisewerd
Betriebswirtschaftliche Beratung

Tel. +49(231)5493-502
Fax +49(231)5493-95502
ralf.dreisewerd--at--hwk-do.de



Weiterführende Informationen

 Broschüre Handwerk Attraktiv ZDH





Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Durch das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz können Fachkräfte mit beruflicher Ausbildung zu Arbeitszwecken leichter nach Deutschland einwandern. Bereits bestehende Regelungen für Fachkräfte mit Hochschulabschluss werden fortgeführt und teilweise weiter erleichtert. Als Fachkräfte gelten Personen mit einem Hochschulabschluss oder einer qualifizierten Berufsausbildung mit einer Ausbildungsdauer von mindestens zwei Jahren. Voraussetzung ist für beide Gruppen, dass eine Anerkennung ihrer ausländischen Qualifikation durch die in  Deutschland zuständige Stelle vorliegt. 



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Arbeitsmarkteinstieg:

Die qualifizierte Fachkraft muss einen Arbeitsvertrag bzw. ein konkretes Arbeitsplatzangebot und eine in Deutschland anerkannte Qualifikation vorweisen. Die sog. Vorrangprüfung durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) entfällt. Das bedeutet, dass nicht mehr geprüft werden muss, ob für den konkreten Arbeitsplatz eine Bewerberin oder ein Bewerber aus Deutschland oder der EU zur Verfügung steht. 
 



Beschäftigungsmöglichkeiten und Einreise:

Eine Fachkraft kann eine Beschäftigung ausüben, zu der die erworbene Qualifikation sie befähigt. Sie ist nicht mehr auf Engpassberufe beschränkt. Auch die Einreise zur Arbeitsplatzsuche wird ermöglicht (bis zu 6 Monate). Voraussetzung ist, dass die ausländische Qualifikation durch die zuständige Stelle in Deutschland anerkannt wurde, der Lebensunterhalt für den Aufenthalt gesichert ist und der angestrebten Tätigkeit entsprechende Deutschkenntnisse vorhanden sind.



Beschleunigtes Fachkräfteverfahren:

Arbeitgeber können mit einer Vollmacht der Fachkraft ein beschleunigtes Fachkräfteverfahren bei der zuständigen Ausländerbehörde in Deutschland einleiten, das die Dauer des Verwaltungsverfahren bis zur Erteilung des Visums deutlich verkürzen wird. 

Die  Zentralstelle Fachkräfteeinwanderung Nordrhein-Westfalen berät und unterstützt bei der Erfüllung der aufenthaltsrechtlichen Voraussetzungen. Ziel ist es, eine sogenannte Vorabzustimmung zur Arbeits- oder Ausbildungsaufnahme für zukünftige Mitarbeitende auszustellen. Mit dieser Vorabzustimmung kann die zeitliche Visabearbeitung bei der Deutschen Auslandsvertretung erheblich verkürzt werden.

Berufliche Anerkennung als Instrument der Fachkräftesicherung

Die Berufsanerkennung kann für Unternehmen ein Instrument sein, um

  • Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten bei der Bewerbung/Einstellung sichtbar zu machen,
  • Personal qualifikationsgerecht einzusetzen,
  • fehlende Qualifikationen durch gezielte Fort- und Weiterbildung auszugleichen,
  • die Motivation und Loyalität der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fördern
  • und insgesamt den Qualitätsstandard im Handwerk zu sichern.


„Unternehmen Berufsanerkennung“

Kompetente Fachkräfte gewinnen – Vielfalt im Betrieb stärken. Wie gehen Sie als Betriebsinhaber mit einer Bewerbung mit ausländischen Qualifikationen​ um? Diese Frage beantwortet das Projekt   Unternehmen Berufsanerkennung.



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 Ansprechpartner

Björn Woywood

Björn Woywod
Gruppenleiter Lehrlingsrolle

Tel. +49(231)5493-163
Fax +49(231)5493-95163
bjoern.woywod--at--hwk-do.de



 Weiterführende Informationen

 Berufsanerkennung



Die Regionale Koordinierungsstelle Fachkräfteeinwanderung
in NRW

Zur Unterstützung der Betriebe bei der Gewinnung von ausländischen Fachkräften und zur Verbesserung der Integration ist Anfang 2021 die neue Regionale Koordinierungsstelle Fachkräfteeinwanderung (RKF) gestartet. Als Servicestelle bietet die Koordinierungsstelle ein umfangreiches Paket an Unterstützungsleistungen zur Fachkräftesicherung im Handwerk an:



BERATUNG:

Gemeinsam mit uns informiert die RKF über Chancen und Möglichkeiten der Fachkräfteeinwanderung. Sie berät zu allen Fragen im Zusammenhang mit der Gewinnung von Fachkräften im Ausland. Dies umfasst insbesondere die Anerkennung von ausländischen Berufsqualifikationen, Qualifizierungsberatung, Qualifizierungsmaßnahmen, Berufserlaubnis bei reglementierten Berufen und das Aufenthaltsgesetz.



BEGLEITUNG:

Die RKF entwickelt regionale Projekte zur Sicherung des Fachkräftebedarfes und begleitet Gruppenrekrutierungen über das gesamte Verfahren vom Sprachkurs im Ausland bis zur betrieblichen Integration der gewonnenen Fachkräfte in den Mitgliedsbetrieben.



INFORMATION:

Die RKF stellt Informationsmaterialien und Arbeitshilfen bereit und unterstützt das Handwerk und die ausländischen Fachkräfte bei der Navigation durch den Behördendschungel und das komplizierte Einwanderungsrecht.



Nutzen sie jetzt die neuen Möglichkeiten der Gewinnung qualifizierter Fachkräfte, zum Beispiel zum neuen beschleunigten Fachkräfteverfahren für Arbeitgeber. 



 Ansprechpartner

Dreisewerd, Ralf

Ralf Dreisewerd
Betriebswirtschaftliche Beratung

Tel. +49(231)5493-502
Fax +49(231)5493-95502
ralf.dreisewerd--at--hwk-do.de

Peter Schäfter
Projektleiter Regionale Fachkräfteeinwanderung NRW

Tel. +49(211)30108-460
schaefer--at--lgh.de



 Weiterführende Informationen



Die Zukunft-Macher

Unter zukunft-macher.com  finden Sie Ansprechpartner, Förderkonditionen und weitere Informationen. Zukunft Macher ermöglichen neue Perspektiven für Arbeitssuchende. Sie sind Chancengeber und Möglichmacher. Machen Sie mit!

Zukunftsmacher
Jobcenter Dortmund

Unternehmen, die sich für die Einstellung Langzeitarbeitsloser (älter als 25 Jahre) entscheiden, erhalten gemäß des neuen Teilhabechancengesetzes §16i SGB II :

  • Lohnkostenzuschüsse in Höhe von bis zu 100 Prozent des Arbeitsentgeltes
  • Ein Coaching für die geförderte Person
  • Einen Zuschuss für Qualifizierungen bis hin zur vollständigen Erstattung
Weiterführende Informationen
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Hinweis zur Beratung

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Diese Beratung wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages sowie des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW.