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Smishing: Vorsicht vor falschen SMS-Nachrichten!

HWK-Unternehmensberaterin gibt Tipps zur Prävention

Die Corona-Pandemie hat für einen Boom beim Onlinehandel gesorgt. Auch für Handwerker*innen bietet es sich an, Ersatzteile, Werkzeuge oder auch den aktuell raren Rohstoff Holz im Internet zu bestellen. Dieser Online-Shopping-Boom hat für das Aufkommen einer Betrugsmasche gesorgt: Das Smishing. Der Begriff setzt sich aus „SMS“ und „Phishing“ zusammen und bedeutet so viel wie „Datendiebstahl über gefälschte SMS-Nachrichten“.

Oft beginnt es mit der Nachricht: „Ihr Paket steht noch aus. Bestätigen Sie Ihre Angaben hier“ oder „Ihr Paket wurde verschickt. Bitte überprüfen und akzeptieren Sie es.“ Ist dann auf dem Smartphone zu lesen. Beim Klicken auf den Link erhält der Nutzer jedoch nicht die gewünschten Paketinfos, sondern eine Schadsoftware, die auf das Smartphone eingespielt wird. Mit dieser kann das Smartphone ferngesteuert und eine Flutwelle von SMS ausgelöst werden.

Dr. Daniela Putsch, HWK-Unternehmensberaterin und Expertin für IT-Sicherheit erklärt, wie man sich gegen Smishing schützen kann: „Man sollte nicht jeden Link anklicken. Insbesondere nicht von unbekannten Absendern. Zudem sollten Geräte immer mit den aktuellen Sicherheitsupdates der Hersteller versorgt sein.“. Wer bereits auf einen Link geklickt hat, sollte die Anweisungen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik befolgen: Das Smartphone sollte vom Netz genommen und der Mobilfunkanbieter informiert werden. Zudem sollte das Bankkonto auf Abbuchungen überprüft und Anzeige bei der Polizei erstattet werden.

Daniela Putsch

Dr. Daniela Putsch

Betriebswirtschaftliche Beratung

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