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Standortpolitik

Infrastruktur verbessern und Standortvorteile sichern

"Für die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Region sind ausreichende und passende Gewerbeflächen ein entscheidender Faktor. Als wohnortnaher Arbeitgeber und Dienstleister benötigt das Handwerk hier vor allem kleinteilige Flächen sowie Mischgebiete, um sein unternehmerisches Potential vollständig ausschöpfen zu können - nicht nur im Hinblick auf die Neuansiedlung von Betrieben, sondern auch für die Erweiterung bestehender Unternehmen.

Gleichzeitig muss dafür Sorge getragen werden, dass bestehende Standorte gesichert und nicht durch andere Nutzungen verdrängt werden...mehr"

Berthold Schröder, Präsident der Handwerkskammer Dortmund

01.10.2014 Dortmund - Berthold Schroeder . Foto: Andreas Buck Mobil: +49 (0)171.5485046 Office: +49 (0)231.881426 email: info@andreas-buck.de , web: www.andreas-buck.de BITTE BEACHTEN SIE MEINE AGB: http://www.andreas-buck.de/PDF/agbAndreas_Buck.pdf Schlagwort(e): www.andreas-buck.de
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Standortsicherung für die Region

Als „Wirtschaftsmacht von nebenan“ stellt das Handwerk etwa jeden sechsten Arbeits- und jeden vierten Ausbildungsplatz und trägt somit zu einer stabilen und vielfältigen Wirtschaftsstruktur in Deutschland und seinen Regionen bei. Das Handwerk ist wohnortnaher Arbeitgeber und Dienstleister und hier vor allem auf kleinteilige Flächen in der Stadt oder Gewerbegebieten angewiesen.

Aufgrund der zunehmenden Nutzungskonkurrenz und der vorhandenen Engpässe der Gewerbeflächenversorgung sind erhebliche Anstrengungen notwendig, um dem Flächenbedarf des Handwerks gerecht zu werden. Die Handwerkskammer Dortmund setzt sich dafür ein, dass dem Handwerk auch in Zukunft angemessene Standorte zur Verfügung stehen.

Ansprechpartner

Philipp Kaczmarek

Philipp Kaczmarek

Tel. +49(231)5493-422
Fax +49(231)5493-95422
philipp.kaczmarek--at--hwk-do.de





Landesentwicklungsplan 2025

Landesentwicklungplan LEP



Die Handwerkskammer Dortmund als „Träger öffentlicher Belange“ berät die Planungsbehörden des Landes, der Regionen und der Städte und Gemeinden und überprüft die Planungen bezüglich handwerklicher Belange. Der Landesentwicklungsplan NRW (LEP NRW) definiert die Ziele der Landesplanung für die nächsten Jahre und setzt den Rahmen für die Entwicklung und die Ausweisung künftiger Wohn-, Gewerbe- und Industriegebiete, Energieversorgung, Freiraum, Rohstoffsicherung und Verkehrsinfrastruktur in den nordrhein-westfälischen Kommunen in textlicher und graphischer Darstellung.

Die HWKs und IHKs haben sich intensiv in den Aufstellungsprozess eingebracht und die Forderungen der Wirtschaft in einem Fachbeitrag gegenüber der Landesregierung kommuniziert. Nachdem der neue LEP am 8. Februar 2017 in Kraft getreten war, wurde 2018 bereits das erste Änderungsverfahren eingeleitet, um die Landesplanung praxisgerechter und wirtschaftsfreundlicher auszugestalten. Der Landes-entwicklungsplan NRW ist seit dem 05.08.2019 in der aktuellen Fassung gültig.



Regionalpläne im Kammerbezirk

Regionalpläne



Regionalpläne konkretisieren die landesplanerischen Vorgaben für die jeweilige Region und bilden den Rahmen für die kommunale Bauleitplanung sowie für alle raumbedeutsamen Planungen und Maßnahmen im Planungsgebiet. Für den Bezirk der Handwerkskammer Dortmund gelten künftig zwei Regionalpläne.



Ansprechpartner

Jürgen Isselmann

Hans-Jürgen Isselmann

Tel. +49(231)5493-428
Fax +49(231)5493-95428
hans-juergen.isselmann--at--hwk-do.de



Regionalplan Arnsberg

Er setzt den Rahmen für die künftige Entwicklung der Region für die nächsten 20 Jahre. Sein Geltungsbereich erstreckt sich auf den Regierungsbezirk Arnsberg ohne die Städte Bochum, Dortmund, Hagen, Hamm Herne sowie die Kommunen der Kreise Unna und Ennepe/Ruhr, die seit dem 21.10.2009 zur Planungsregion des Regionalverbands Ruhr (RVR) gehören, d. h. er erstreckt sich im Bezirk der Handwerkskammer Dortmund ausschließlich auf den Kreis Soest. Der derzeit gültige Regionalplan-Teilabschnitt für den Kreis Soest ist seit März 2012 rechtsverbindlich.

Der Teilplan Kreis Soest / Hochsauerlandkreis des Regionalplans Arnsberg soll zeitnah überarbeitet werden, damit mehr Flächen für Gewerbegebiete ausgewiesen werden können. Hierzu haben die IHK Arnsberg und die Handwerkskammer Dortmund eine gemeinsame Stellungnahme verfasst und eine Liste der Gewerke erstellt, denen eine Ansiedlung in den zukünftigen Gewerbegebieten ermöglicht werden soll. 



Regionalplan Ruhr

Der Regionalplan als einheitlicher, flächendeckender und fachübergreifender Plan berücksichtigt veränderte Rahmenbedingungen der Raumentwicklung wie den demographischen Wandel, den Struktur- und Klimawandel sowie die Chancengleichheit.

Die Aufstellung des neuen Regionalplans Ruhr für die Städte Bochum, Dortmund, Hagen, Hamm, Herne sowie für die Kommunen der Kreise Unna und Ennepe/Ruhr wurde per Gesetz 2009 dem RVR übertragen. Auch hier haben sich die HWKs und IHKs intensiv in den Prozess eingebracht und die Forderungen der Wirtschaft in einem Fachbeitrag gegenüber dem RVR kommuniziert. Er beschreibt die aus Sicht der Wirtschaft zentralen Themenfelder, skizziert die sichtbaren Probleme sowie Defizite und listet die Erfordernisse der Wirtschaft für eine prosperierende Entwicklung des Ruhrgebiets auf. Der „Fachbeitrag der Wirtschaft zum Regionalplan Ruhr“ wurde im Juni 2012 offiziell übergeben.

Nach der Offenlegung wurden über 5.000 Einwände gegen den Entwurf erhoben. Auch hier erfolgte eine umfangreiche Stellungnahme durch die Wirtschaftskammern. Am 13.09.2019 erklärte der RVR, nicht in der Lage zu sein, ihn fristgerecht bis Mitte 2020 fertigzustellen. Eine neuerliche Offenlegung soll 2023 erfolgen. Bis zum Inkrafttreten des neuen Regionalplans Ruhr behält der Regionalplan Arnsberg mit dem Teilabschnitt „Oberbereiche Bochum und Hagen“und dem „Teilabschnitt Oberbereich Dortmund – westlicher Teil (Dortmund, Hamm und Kreis Unna)“ seine Rechtskraft. Der Vollzug dieser beiden Teilabschnitte sowie deren Änderung erfolgen dabei durch den RVR.





Bauleitplanung

Bauleitplanung



Die Handwerkskammer Dortmund wird als "Träger öffentlicher Belange" von den Kommunen im Kammerbezirk über die bevorstehende Aufstellung oder Änderung von Planentwürfen informiert und um Stellungnahme gebeten. Durch die Beteiligung der Handwerkskammer sollen Konflikte oder Bedenken, die sich aus der Planung oder den beabsichtigten Maßnahmen ergeben können, offengelegt und soweit möglich in den weiteren Planungen gelöst werden.

Die Handwerkskammer Dortmund informiert betroffene Handwerksbetriebe über die Bauleitplanung. So haben Handwerksunternehmen die Möglichkeit, ihre Anregungen und Bedenken zu den beabsichtigten Planänderungen oder Maßnahmen in Stellungnahmen zu äußern. Handwerksbetriebe, die ihre Interessen durch beabsichtigte Planungen oder Maßnahmen (zum Beispiel Überplanung, heranrückende Wohnbebauung) berührt sehen, werden gebeten, sich vor Fristablauf an die Handwerkskammer Dortmund zu wenden. Die Planunterlagen können bei der jeweiligen Kommune zu den üblichen Geschäftszeiten eingesehen werden.

Haben Sie Fragen oder Anregungen zu Planentwürfen in Ihrer Gemeinde/Stadt, sprechen Sie uns an, wir berücksichtigen berechtigte Interessen im Beteiligungsverfahren.



Aktuelle Bauleitverfahren

Nachfolgend finden sie aktuelle Bauleitverfahren, an denen die Handwerkskammer Dortmund als "Träger öffentlicher Belange" beteiligt worden ist. Wir weisen auf die öffentliche Auslegung folgender Bauleitpläne hin und empfehlen Inhabern von betroffenen Unternehmen, die Pläne möglichst zu Beginn der öffentlichen Auslegungsfrist bei der Kommune einzusehen.

Haben Sie Fragen oder Anregungen zu den nachfolgenen Planentwürfen oder Verfahren in Ihrer Gemeinde/Stadt, so sprechen Sie uns bitte an. Wir werden Ihre berechtigte Anmerkungen im  Beteiligungsverfahren einbringen.





Ansprechpartner

Günter Benning
Technische Beratung

Tel. +49(231)5493-427
Mobil +4915146727912
Fax +49(231)5493-95427
guenter.benning--at--hwk-do.de























Siegfried Riemann

Siegfried Riemann
Technische Beratung

Tel. +49(231)5493-426
Mobil +4915146738467
Fax +49(231)5493-95426
siegfried.riemann--at--hwk-do.de